Nach der Schwäbischen Maultasche ist das Genießerland Baden Württemberg um eine exklusive Spezialität reicher. Nach der Veröffentlichung des Eintrags „Schwäbische Spätzle/Schwäbische Knöpfle“ als geschützte geografische Angabe im Amtsblatt der europäischen Union ist die Schutzgemeinschaft „Schwäbische Spätzle“ am Ziel. Zukünftig dürfen nur noch im Schwabenland unter strengen Kontrollen produzierte Spätzle als solche bezeichnet werden.

Neben dem nun herrschenden ausländischen Wettbewerbsschutz sind Markus Tress, Geschäftsführer des Nudelherstellers Tress und Sprecher der Schutzgemeinschaft, vor allem die Region und die Qualität wichtig. „Das erfolgreiche Schutzverfahren ist für uns weiter Ansporn für absolute Qualität in der Produktion des Schwäbischen Spätzles. Wir leisten dadurch einen großen Beitrag für ein Kulturgut, das in der Zukunft auch wirklich aus Baden-Württemberg oder dem Regierungsbezirk Schwaben des Freistaats Bayern kommen muss. Damit sichern wir eine gleichmäßig hohe Qualität dieser traditionellen schwäbischen Delikatesse.“ Die Schutzgemeinschaft ist sich einig, dies zukünftig auch auf den Verpackungen auszuloben. „Ich gratuliere der Schutzgemeinschaft ‚Schwäbische Spätzle’ und freue mich über diesen Erfolg. Dies zeigt einmal mehr, dass der Südwesten Deutschlands traditionell die Region derkulinarischen Vielfalt ist“, so Verbraucherschutzminister Alexander Bonde (Grüne).

Für Franz Tress ist es eine Bestätigung seiner jahrzehnten langen Arbeit. Der erfolgreiche Unternehmer aus Münsingen hat vor über 40 Jahren das Unternehmen Tress gegründet und ist absoluter Spätzleliebhaber. Daher auch sein Ratschlag an den Verbraucher: „Achten Sie beim Kauf unbedingt auf das Herkunftssiegel ‚geschützte geografische Angabe’. Nur so können Sie sich sicher sein wirklich original Schwäbische Spätzle genießen zu können.“